Geocaching

Geocaching

Kurzbeschreibung

GeoCaching ist eine elektronische Schnitzeljagd oder Schatzsuche. Irgendwo sind Caches versteckt. Das sind kleine wasserdichte Behälter. In diesen Caches befindet sich ein Logbuch. Dort kann man sich eintragen, wenn man den Cache gefunden hat.

In vielen Caches liegen außerdem Tauschgegenstände oder sogenannte Trackables. Tauschgegenstände können mit anderen Tauschgegenständen getauscht werden. Trackables sind Gegenstände, die von ihrem Besitzer mit einem Reiseziel und einer ID versehen wurden. Diese können mitgenommen und bei anderen Caches entsprechend ihrem Reiseauftrag wieder versteckt werden.
 
Auf Webseiten wie www.geocaching.com oder www.opencaching.de kann man nach Caches suchen. Dort findet man alle Angaben, um einen Cache zu finden: Koordinaten und vielleicht auch eine Aufgabe oder ein Rätsel. Am besten ausdrucken und die Koordinaten im GPS‐Empfänger oder Smartphone eingeben und los geht die Schatzsuche.
 
Geocaching als Projektaktivität ermöglicht es, auf kreative Weise seine Nachbarschaft kennenzulernen. Man kann diese darüber hinaus auch in Bezug setzen zum Rest der Welt. Das Design eines Trackables und seine Ausstattung mit einer Identität und Reisebeschreibung bietet Gelegenheit, ein Stück eigene Identität und Interessen zum Ausdruck zu bringen. Denn die Nachrichten, die das Trackable auf seinen Reisen dann von Geocachern aus aller Welt erhält, sind Feedback und Ansporn für weitere Auseinandersetzung, weiteres Lernen.

Zutaten

  • Internet zur Vorbereitung der Suche nach Caches in der Nähe
  • GPS‐Empfänger oder Smartphone (mit zugehöriger App) für die direkte Suche
  • eventuell eigene Tauschgegenstände oder Trackables mitnehmen

Kosten

Wer trackables auf die Reise schicken möchte, muss diese mit einer ID versehen, um ihren Weg online nachvollziehen zu können. Diese IDs kosten etwa fünf Euro.
 

Dauer

Vielleicht etwa fünf Sessions Kernzeit, danach Ende offen. Wer selbst Trackables erstellen möchte, sollte ein, zwei Club-Sessions für deren Erstellung einplanen. Auch das Aussetzen der Trackables in einem nahegelegenen Cache nimmt eine Clubsession in Anspruch. Nach einer Weile kann das Geocaching-Projekt als Langzeitaktivität nebenher weiterlaufen – immer wenn sich etwas tut, und zum Beispiel eines der Trackables ein fernes Land erreicht hat oder eine Nachricht von einem Geocacher erhalten hat, tritt das Projekt wieder in den Vordergrund.
 

Sonstige Besonderheiten

Große Sorgfalt sollte man auf die Reisebeschreibung seines trackables verwenden und zum Beispiel darauf achten, dass das Reiseziel auf Deutsch und Englisch verfasst und wetterfest verpackt ist.
 
Wenn man das Projekt mit Kindern durchführt, sollte man für die Situation gewappnet sein, dass ein Trackable auch mal verloren gehen oder zerstört werden kann. Auffangen lässt sich das, indem in der Gruppe neben individuellen Trackables etwa auch eines für die gesamte Gruppe auf die Reise geschickt wird.
 

Nützliche Links

Opencaching

Geocaching