Ohrenfutter

Ohrenfutter

Kurzbeschreibung

Ein Hörspiel erzählt ihr eine Geschichte – und zwar nur auf auditiver Ebene. Mit Monologen, Dialogen, Musik und Geräuschen produziert ihr ‚Kino im Kopf‘. Eure Geschichte wird so bunt ausgeschmückt, dass man keine Bilder braucht.

Zutaten

  • Ein Tonaufnahmegerät mit Kopfhörern
  • Ein Mikrofon
  • Ein Computer mit einem Audioverarbeitungsprogramm und Lautsprechern
  • CDs oder USB-Sticks (um das Hörspiel am Ende mitnehmen zu können)
  • Diverse Gegenstände, mit denen man die unterschiedlichsten Geräusche nachmachen kann
  • Viel Fantasie und Kreativität

Kosten

Variieren je nach Komplexität des Projekts. Wenn man die Technik außen vorlässt, kostet alles nicht mehr als 5 Euro pro Person.

Dauer

Variiert je nach Komplexität des Projekts und Alter/Erfahrenheit der Teilnehmenden.

Etwa acht bis zehn Sitzungen à 90 Minuten solltet ihr einplanen.

Betreuungsaufwand

Betreuende Lehrer:innen und Tutor:innen sollten sich unbedingt im Vorfeld mit dem Aufnahmegerät und dem Audio-Schnittprogramm vertraut machen.

Der Betreuungsaufwand für dieses Projekt ist über die komplette Dauer hinweg relativ niedrig. Die gängigen Aufnahmegeräte funktionieren ähnlich und wenn einmal verstanden wurde, welcher Knopf die Aufnahme startet oder stoppt, kann man die Teilnehmenden selbst ausprobieren lassen.

Sonstige Besonderheiten

Hilfreich bis unbedingt notwendig ist eine einführende Erklär-Session. Darin zeigt ihr die Grundlagen des Tonaufnahmegeräts. Die Teilnehmenden sollten außerdem alle einmal etwas einsprechen und sich später anhören. So können sie mögliche Hemmungen vor Aufnahmen der eigenen Stimme verlieren. Darüber hinaus wird dadurch auch deutlich, dass wirklich jedes Geräusch aufgenommen wird und man bei den eigentlichen Aufnahmen später wirklich absolut still sein muss.

Arbeitsaufteilung und Teamarbeit: In der Vorproduktion sollten die Teilnehmenden gemeinsam beschließen, worum es in dem Hörspiel gehen soll. Einzelne Dialoge können dann nach eigenem Belieben geschrieben werden. Die Einen planen diese Szene, die anderen überlegen welche Hintergrundgeräusche man bräuchte, um es authentisch wirken zu lassen. In der eigentlichen Produktion sollten alle Teilnehmenden die Gelegenheit haben, einmal das Aufnahmegerät zu bedienen und und einmal etwas einzusprechen. So kann jede:r das Grundverständnis aus der Einführungssitzung vertiefen.

Die Postproduktion braucht wahrscheinlich stärkere Betreuung. Es gibt einige gängigen Audio-Verarbeitungsprogramme. Diese sind sehr einfach gehalten. Man kann mit ihnen Audiospuren übereinanderlegen sowie diese schneiden.

Nützliche Links

Atmosphären, Musik und Geräusche: Hörspielbox

Anleitungen zum Geschichten konzipieren, aufnehmen und produzieren: Auditorix